UmweltmedizinEin neuer Zweig der ganzheitlichen
Zahnheilkunde etabliert sich: Die Umweltmedizin – oder: welche Zahnfüllungen haben welche biologischen Auswirkungen?

Als ganzheitlich-biologischer Zahnarzt bin ich auch der neuen Disziplin, der Umweltmedizin verpflichtet. Wir finden nirgendwo im menschlichen Köper so viel Fremdes implantiert wie in der Mundhöhle. Ganz voran das Quecksilberamalgam, das zu 50% aus dem Schwermetall Quecksilber besteht, die giftigste nicht radioaktive Substanz, die es überhaupt gibt.

  • Man stelle sich vor, dass das Amalgam, sprich das Quecksilber-Silbergemisch in die Zahnarztpraxis mit einem Totenkopf geliefert wird.
  • Man stelle sich vor, dass der Zahnarzt die Auflage hat, entsprechende Umweltentsorgungsapparaturen in seine Einheit einzubauen, damit das, was der Patient ausspuckt, nicht ins Grundwasser gerät. (Ein Zahnarzt, der dieses entfernt hatte, musste eine Strafe von 100.000 Euro wegen Umweltschädigung zahlen.)

Lange Zeit hat man geglaubt, das Amalgam und das darin enthalte Quecksilber würde im Zahn verbleiben. Heute ist wissenschaftlich anhand von radioaktiv markiertem Amalgam in Tierversuchen bewiesen, dass bereits wenige Stunden nach dem Legen von Amalgamfüllungen Quecksilber in fast allen Organen, einschließlich dem Gehirn, gefunden wurde.

Es ist aber nicht nur das Amalgam, sondern es sind eigentlich, außer der Keramik, alle verwendeten Stoffe, die zur Diskussion stehen. Nur bei der Keramik, einschließlich der Zirkonoxydkermik, ist echte Biokompatibilität gegeben.

Selbst Kunststofffüllungen können toxische Substanzen enthalten. Kritisch betrachtet werden vor allem die Acrylate Tegdma und Hema. Diese sind in den meisten Kunststofffüllungen enthalten. Mir ist nur ein Hersteller bekannt, nämlich Kunststoffe der Schweizer Firma „Saremco Dental“, der diese Stoffe nicht verwendet. Polycarbonate können problematisch sein. Sie können Bisphenol-A enthalten, das sich in Tierversuchen als fruchtbarkeits- und hirnwachstumsstörend erwiesen hat.

Es ist nicht alles Gold was glänzt. Im Zahngold ist nicht nur Gold enthalten, sondern es handelt sich um eine Legierung, die fünf, sechs oder gar sieben Bestandteile anderer Metalle enthalten kann, u. a. das sehr problematische Palladium. Aber auch Silber, Nickel, Titan, Indium, Galium, Platin und Cobald können enthalten sein. Das Problem ist, dass diese Metallbestandteile nicht in der Legierung bleiben, sondern durch galvanische Prozesse herausgelöst und geschluckt werden.