Schaden Zitrusfrüchte den Zähnen?

On 29. November 2010, in Allgemein, Von docedelmann

Direkte Säuren sind für den Zahn generell schädlich. Liegen diese Säuren
dann noch in Konzentrationen vor, die in der Natur nicht vorkommen,
kann dies den Zahnschmelz besonders angreifen! Hier wird zwischen den säurebildenden Speisen und den säurehaltigen Speisen unterschieden. Besonders starke Übersäuerung entsteht durch den Verzehr von Kaffee, schwarzem Tee, Alkohol, Nikotin, Fleisch und zuckerhaltigen Speisen.
Sie müssen deswegen aber nicht selbst sauer schmecken.

Säurehaltige Speisen wie die Zitrone sollten ebenfalls nicht die Zähne pur kontaktieren. Aber wer beißt auch schon direkt in eine Zitrone? Verwendet man verdünnten Zitronensaft, so ist dem nichts entgegenzuhalten. Schließlich enthält die Zitrone Vitamin C, das den Körper im Säure-Basen-Gleichgewicht hält und damit auch dem Säureschäden an den Zähnen entgegenwirkt.

Weißende Zahncreme

On 22. November 2010, in Allgemein, Von docedelmann

Mit unterschiedlichsten Artikeln rund um die Gesundheit der Zähne
wird weltweit Jahr für Jahr ein enormes Geschäft gemacht.
Zahncremes mit karieshemmenden, aufhellenden und zahnschmelzerhaltenden Eigenschaften gehören hier schon zu den
Basics. Generell ist die Verwendung von Zahncreme natürlich zu
befürworten, aber eigentlich ginge es auch ohne. Man könnte z.B.
auch mit Salz putzen, um die täglichen Ablagerungen auf den Zähnen
zu entfernen.

Weißende Zahncremes allerdings sind mit Vorsicht zu genießen, da sie auch „Scheuermittel“ enthalten können. Diese feinsten Partikel können den Zahnschmelz zwar einerseits von oberflächlichen Ablagerungen reinigen, aber ihn auch gleichzeitig so aufrauen, dass sich neue Beläge umso schneller festsetzen. So erzielt man zwar einen kurzfristigen Effekt, dieser betrifft aber nur oberflächliche Beläge. Kronen oder Füllungen können dadurch an der Oberfläche aufgeraut sogar zerkratzt werden.

Handelt es sich um aufhellende Zahncremes mit Wasserstoffsuperoxid oder anderen Bleichmitteln, ist für den freien Verkauf vorgeschrieben, dass diese so schwach dosiert werden, dass sie meist nur wenig nutzen.

Wer sich gesunde und langanhaltend weiße Zähne wünscht, kommt um eine Behandlung beim Zahnarzt kaum herum. Als Basis hierfür ist zunächst eine professionelle Zahnreinigung anzuraten. Ein fachgerecht durchgeführtes Bleaching führt zu sofort sichtbaren, weißeren Zähnen. Anschließend kann man mit aufhellenden Zahncremes oder einem so genannten „Home-Bleaching“ das Bleach-Ergebnis erhalten.

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Zungenreinigung

On 15. November 2010, in Allgemein, Von docedelmann

Wenn der Mensch gesund ist und die Mundökologie stimmt, hat die Zunge normalerweise keinen Belag.

Hatten wir als Kind z.B. Fieber, so mussten wir beim Arzt die Zunge
rausstrecken. Es stimmte etwas nicht im Körper und die Zunge wurde
zum Spiegel des allgemeinen Gesundheitszustands.
Die alten Chinesen entwickelten eine spezielle Zungendiagnostik, die
europäische und deutsche Ärzte noch heute beherrschen. Sie können
anhand der Zungenoberfläche – an Belägen, Rissen oder Einbuchtungen –
auf die organische Gesundheit bzw. Krankheit schließen.

Durch die Bewerbung von speziellen Zahnhygiene-Produkte wie
„Zungenkratzern“ oder „Zungenbürsten“ kam es in jüngster Zeit in Mode,
die Zunge mit einem solchen Hilfsmittel abzuschaben. Dies kann sicherlich
als Notmaßnahme dienen, ist biologisch allerdings nicht vorgesehen und
rein symptombezogen.
Entscheidend bei Zungenbelag ist es, die Ursachen hierfür zu finden. Stimmen Bakterienflora und Mundökologie nicht, besiedeln nicht balancierte Bakterienstämme die Oberflächen der Mundhöhle. Dadurch entstehen Beläge auf der Zunge. Verantwortlich dafür ist in den meisten Fällen ein gestörtes Mundmilieu. Dieses wiederum kann durch Metallfüllungen in den Zähnen ausgelöst werden. Vor allem das giftige Quecksilber-Amalgam verursacht eine pH -Wert Absenkung ins Saure, wodurch Stoffwechselvorgänge entgleisen und Dysbakterien entstehen.

Mundgeruch

On 8. November 2010, in Allgemein, Von docedelmann

Der so genannte Mundgeruch, der als Foeter ex ore oder auch Halitosis
bezeichnet wird, entsteht durch Entzündungen und Bakterienansiedlungen
in den Zahntaschen. Er muss differenzial-diagnostisch von einem aus dem
Magen herrührenden Geruch unterschieden werden.

Die Ursache des Mundgeruchs ist eine Störung der Mundökologie, d.h. der Bakterienbalance der verschiedenen Bakterienstämme. Überwiegen Fäulnis-bakterien, kommt es zum Fäulnisgeruch. Die Ursachen sind chronische Entzündungen im Zahnhalteapparat, die oft auf eine Störung des Säure-
Basen-Gleichgewichts in der Mundhöhle zurück gehen.

Natürlich „hängt“ an jedem Zahn ein ganzer Mensch. Ist der Mensch krank, sind
auch seine Zähne nicht in Ordnung. Oder umgekehrt, sind seine Zähne nicht in Ordnung, ist auch der Mensch nicht wirklich gesund: eine Organ-Organismus Wechselwirkung oder Spiegelung. Deshalb heißt es auch „Zähne – Spiegel der Gesundheit“.

Die Absenkung des pH-Werts von einem gesunden Speichel-pH von 7,4 ins Saure, z.B. auf 5,8, wird vorwiegend durch metallische Füllungen, von Amalgam bis zu Goldlegierung, verursacht. Sinkt der pH-Wert im Blut eines Menschen, stirbt der Mensch sofort. Das heißt, die gesamte Stoffwechselsituation des Organismus ist auf das schmale Fenster von etwa pH 7,3 bis 7,4 ausgelegt. Im sauren Mundmilieu entgleisen die Stoffwechselvorgänge und es kommt zu chronischen Entzündungen und damit zur Fäulnis. Tiefe Zahnfleischtaschen entstehen, weil sich Bakterien einnisten und entsprechende Fäulnisvorgänge auslösen.

Die fachlich therapeutischen Maßnahmen sind:

-       Metallsanierung der gesamten Mundhöhle

-       entsprechend forcierte Zahnpflege und

-       professionelle Zahnreinigung beim Zahnarzt.

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Zahnverfärbungen

On 1. November 2010, in Zahnästhetik, Von docedelmann


Obwohl jeder schneeweiße Zähne haben will, sei derjenige getröstet,
der eher dunkle und gelbe Zähne hat, denn diese haben sich als
besonders kariesresistent erwiesen
. Dennoch wirken gelbe,
dunkle Zähne alles andere als attraktiv und ein Mensch kann dadurch
älter und verbrauchter wirken.
Bei Zahnverfärbungen unterscheidet man zwischen zwei Arten:

a) ist es der Zahnbelag, der oberflächlich auf dem Zahn eine Zahnverfärbung hervorruft oder

b) ist es eine Farbveränderung in der Zahnsubstanz selbst?
Bei a) handelt es sich um Plaque, den man abbürsten kann und muss.

Bei b) handelt es sich um Beläge, die z. B. durch Tee-Trinken entstehen können. Wir kennen das von der Teetasse, die nicht sofort gespült wird. Sie nimmt selbst auf dem glatten Porzellan eine dunkle Verfärbung an.

Noch weiter im Zahninneren kommt es zu Verfärbungen, wenn Zähne absterben. Tote Zähne sind meist besonders dunkel. Diese Färbung entsteht durch Blutungen im Zahn. Das Blut wird mit der Zeit dunkel und schimmert durch das Zahnbein und den Schmelz hindurch.

Maßnahmen gegen Zahnverfärbungen:

1. Die professionelle Zahnreinigung (PZR). Hier wird professionell beim Zahnarzt der Zahnschmelz gereinigt, dieses geschieht mittels ultraschallschwingender Instrumente oder auch mit Pulverstrahlgeräten. Hier geht alles weg, was dem Zahnschmelz an oberflächlichen Belägen anheftet.

2. Der natürliche Zahn wird im Laufe des Lebens dunkler. Die Verfärbungen lassen sich durch Bleichen beseitigen. Das ist vergleichbar mit dem Wasserstoff-Blondieren der Haare.

3. Haben wir es dagegen mit einer Verfärbung im Nervkanal zu tun, weil der Zahn abgestorben ist, gibt es das sogenannte intrakanuläre Bleachen. Hier wird ein Bleichmittel in den Nervkanal eingebracht und das Zahninnere entsprechend aufgehellt.

4. Zahnbeläge abstrahlen und Bleachen sind Vorgänge, die nicht für immer halten, daher gibt es in der ästhetischen Zahnheilkunde heute eine dauerhafte Zahnaufhellung in Form von Lumineers und Veneers:

a)    Lumineers sind hauchdünne Schalen von 0,1 bis 0,3 mm, die zum Teil auch ohne Schleifen auf den Zahn aufgeklebt werden können.

b)    Bei Veneers handelt es sich um etwa 0,8 mm starke Keramik-Schalen, die neben Verfärbungen auch Zahnfehlstellungen korrigieren können, so dass man quasi von heute auf morgen weiße und gerade Zähne bekommen kann.