Wann sollte man welche Zähne bekommen Teil 2

On 29. Juni 2011, in Allgemein, Von docedelmann

Die Zahnung der bleibenden Zähne (2. Dentition)

Zu beachten ist, dass etwa im 6. Lebensjahr der sogenannte Sechsjahrmolar, der erste bleibende Zahn, durchbricht, ohne dass ein Milchzahn ausfällt. Das Milchgebiss hat bekanntlich 20 Zähne und das bleibende 28-32 Zähne. Der Sechsjahrmolar stellt sich also hinter
die letzten Milchbackenzähne.

Viele Mütter meinen daher, er sei ein Milchzahn, dagegen ist es ein Zahn,
der lebenslang erhalten werden soll und daher sofort entsprechender
Pflege bedarf.
Der Durchbruch der bleibenden Zähne erfolgt zwischen dem 6. und 14. Lebensjahr, Weisheitszähne können noch bis zum 30. Lebensjahr durchbrechen.

Durchschnittliche Durchbruchzeiten:

Zahn Lebensjahr
1. großer Backenzahn (Molar) 6. – 7.
Mittlerer Schneidezahn (Incisivus) 6. – 8.
Seitlicher Schneidezahn (Incisivus) 8.  -  9.
Oberer Eckzahn (Caninus) 9.  -  11.
1. kleiner Backenzahn (Prämolar) 10. – 12.
Unterer Eckzahn (Caninus) 11. – 13.
2. kleiner Backenzahn (Prämolar) 11. – 13.
2. großer Backenzahn (Molar) 12. – 14.
Weisheitszahn 17. – 30.



Milchzähne fallen aus, weil deren Wurzeln durch ein Enzym der darunter nachwachsenden bleibenden Zähne aufgelöst werden. Wachsen die bleibenden schief, kann das nicht geschehen und die Milchzähne behalten ihre Wurzeln und müssen dann vom Zahnarzt gezogen werden.

Wann sollte man welche Zähne bekommen Teil 1

On 15. Juni 2011, in Allgemein, Von docedelmann

Die Zahnung der Milchzähne (1. Dentition)
Sie erfolgt zwischen dem 6.-30. Lebensmonat.
Ganz selten sind bereits bei der Geburt erste Milchzähne, die sogenannten “Hexenzähne” (dentes connati), vorhanden, die zur Verletzung der Brustwarze beim Stillen führen können.

06. -  8. Lebensmonat -> Mittlerer Schneidezahn
08. - 12. Lebensmonat -> Seitlicher Schneidezahn
12. – 16. Lebensmonat -> 1. Milchmolar
16. – 20. Lebensmonat -> Eckzahn
20. – 30. Lebensmonat -> 2. Milchmolar

Karies wird unter anderem durch Zucker, Zuckeraustauschstoffe, süßende und säurehaltige Lebensmittel verursacht. Als Zucker gelten der typische Küchenzucker, Fruchtzucker, Milchzucker sowie Traubenzucker.
Auch Zuckeraustauschstoffe wie Sorbit können zu Säureschäden an den Zähnen führen.

Ebenso süßende und säurehaltige Lebensmittel wie Honig, Marmelade oder stärkehaltige Nahrungsmittel – besonders gekochte Stärke, wie sie in Kartoffelchips enthalten ist – sind höchst kariesverursachend.
Empfehlung
Ein natürlicher Süßstoff ist Xylitol, der nicht kariesfördernd wirkt, sondern bis zu 80% Karies verhindert.
Xylitol ist auch als Kaugummi zu erhalten und nach Zuckerkonsum zu empfehlen.