Zahnspange

On 24. Januar 2011, in Allgemein, Von docedelmann

Bei schiefen Zähnen, in der Fachsprache Kiefer- und Zahnstellungs-
anomalien genannt, ist die Behandlung durch einen Kieferorthopäden anzuraten.

Hierbei unterscheidet man zwei Vorgehensweisen: eine rein mechanische
und eine ganzheitliche.

Bei den mechanischen Methoden werden herausnehmbare Spangen
oder festgeklebte Drahtbögen verwendet, die die Zähne in eine gerade Richtung drücken. Nach der Regulation kommt es allerdings recht oft zu Rückfällen (sogenannte Rezidive), bei denen sich die Zähne erneut verschieben. Um dem entgegenzuwirken, setzen Kieferorthopäden oft einen Drahtbogen ein, der von innen an die Zähne geklebt wird und eine Rückverstellung verhindert.
Bei Nachuntersuchungen an Erwachsenen konnte leider festgestellt werden, dass sich durch diese Zwangsfixierung Wurzeln in ihrer Länge abbauen können, was zu früherer Zahnlockerung führen kann.

In der ganzheitlichen Kieferorthopädie wird Einfluss auf die funktionellen Abläufe des Zusammenspiels zwischen Muskulatur, Zahn und Knochen genommen. Schiefe Zähne und vorgestellte Kiefer sind häufig das Ergebnis eines zu hohen oder schwachen Wangen- oder Zungendrucks im der Mundhöhle.
Mit dem Bionator, einem ganzheitlichen kieferorthopädischen Gerät, kann durch Druck und Sog Einfluss auf die Muskelkräfte genommen und diese harmonisiert werden. So weitet sich der Kiefer auf natürliche Weise, die Zähne richten sich auf und Rückfälle (Rezidive) sind so gut wie keine zu verzeichnen.

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