Zungenreinigung

On 15. November 2010, in Allgemein, Von docedelmann

Wenn der Mensch gesund ist und die Mundökologie stimmt, hat die Zunge normalerweise keinen Belag.

Hatten wir als Kind z.B. Fieber, so mussten wir beim Arzt die Zunge
rausstrecken. Es stimmte etwas nicht im Körper und die Zunge wurde
zum Spiegel des allgemeinen Gesundheitszustands.
Die alten Chinesen entwickelten eine spezielle Zungendiagnostik, die
europäische und deutsche Ärzte noch heute beherrschen. Sie können
anhand der Zungenoberfläche – an Belägen, Rissen oder Einbuchtungen –
auf die organische Gesundheit bzw. Krankheit schließen.

Durch die Bewerbung von speziellen Zahnhygiene-Produkte wie
„Zungenkratzern“ oder „Zungenbürsten“ kam es in jüngster Zeit in Mode,
die Zunge mit einem solchen Hilfsmittel abzuschaben. Dies kann sicherlich
als Notmaßnahme dienen, ist biologisch allerdings nicht vorgesehen und
rein symptombezogen.
Entscheidend bei Zungenbelag ist es, die Ursachen hierfür zu finden. Stimmen Bakterienflora und Mundökologie nicht, besiedeln nicht balancierte Bakterienstämme die Oberflächen der Mundhöhle. Dadurch entstehen Beläge auf der Zunge. Verantwortlich dafür ist in den meisten Fällen ein gestörtes Mundmilieu. Dieses wiederum kann durch Metallfüllungen in den Zähnen ausgelöst werden. Vor allem das giftige Quecksilber-Amalgam verursacht eine pH -Wert Absenkung ins Saure, wodurch Stoffwechselvorgänge entgleisen und Dysbakterien entstehen.

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